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Die Handynummer war der entscheidende Hinweis:Spannender Abschluss bei den Pfarrgartengesprächen

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Datum:
10. Aug. 2026
Von:
Andrea Johann-Schneider

Spannend und zugleich atmosphärisch ging es am ersten Augustmontag im Pfarrgarten an der Basilika zu, als der zweite Teil des Krimis um den Wendelinus-Schatz vorgestellt wurde. Da Krimi-Autor Herbert Ames aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst anwesend sein konnte, übernahmen seine Tochter und sein Sohn die Lesung und führten die Zuhörer in die geheimnisvolle Krimi-Welt ihres Vaters. 

Der neue Abschnitt knüpfte an den ersten Teil an, der im vergangenen Jahr vorgestellt wurde, und spannte den erzählerischen Bogen von der Abtei Tholey bis in das St. Wendeler Pfarrhaus. Dort, so die Geschichte, liegt das wahre Wissen um den Schatz nicht bei den Mönchen, sondern beim jeweiligen Pfarrer von St. Wendelin und seinem Archivar Roland Geiger. Der heilige Wendelin habe einst von einem reichen Gutsherrn einen Schatz erhalten, den er als Dank für die Heilung einer großen Tierherde empfing. Diesen Schatz solle er nur dann heben, wenn eine große Not über das St. Wendeler Land komme, um den Menschen beizustehen und ihnen helfen zu können. Doch im Krimi treten dunkle Gestalten auf, die den Schatz für sich beanspruchen wollen. Sie entführen den Archivar, der jedoch mit Hilfe eines klugen St. Wendeler Kriminalkommissars befreit werden kann und der Schatz weiter verborgen bleibt. Humorvolle Szenen, feine Anspielungen und zahlreiche liebevolle Details aus der Stadt St. Wendel machten die Lesung zu einem lebendigen Erlebnis. Die Zuhörer waren eingeladen, selbst herauszufinden, wie der Täter schließlich mit seiner Handynummer überführt wurde – ein spielerisches Element, das den Abend unter freiem Himmel im Schatten des Domes besonders reizvoll machte.
Nachdem alle Lösungszettel eingesammelt waren, zogen die beiden kleinen Glücksfeen Ida und Paulina zehn Gewinner. Der Hauptpreis, ein Gutschein für zwei Personen für das Weihnachtskonzert des Ruhrkohle-Chores am vierten Advent im Festspielhaus Recklinghausen, ging an Albert Gillen aus St. Wendel.
Pastor Klaus Leist dankte allen, die zu den diesjährigen Gartengesprächen beigetragen haben, und freute sich über den großen Zuspruch, den diese sommerliche Reihe erneut erfahren hat. Im Anschluss lud Petra Eckert von „St. Wendelins Helferlein“ und Moderatorin der Abende alle Gäste zu einem Imbiss mit kühlen Getränken ein – ein herzlicher Ausklang eines gelungenen Abends.
So bleibt gewiss: Die Gespräche im Pfarrgarten werden auch im kommenden Jahr wieder ein fester Bestandteil der Sommerferien sein, den der Pfarrgemeinderat anbietet. 
[Foto: Günter Müller]