Papstbesuch in Metz


Gemeindereferentin Miriam Ritter organisierte für Interessierte aus dem pastoralen Raum St. Wendel eine Fahrt zum Papstbesuch nach Metz. Nachdem sich die Teilnehmenden bereits eine Woche vor der Fahrt kennenlernen konnten, machte sich die bunt gemischte Gruppe aus vielen Orten des Pastoralen Raums und mit einer Altersspanne von 9 bis 78 Jahren am Morgen des 28. Septembers auf in Richtung Frankreich. Gut zu erkennen waren vor allem die Kinder und Jugendlichen in den gelben und orangenen Warnwesten, die am Ende des Tages nur noch „Zitronen und Orangen“ gerufen wurden. Per Zug ging es – wie immer – mit reichlich Verspätung nach Saarbrücken und von dort aus nach Metz. Schon im gut gefüllten Zug und bei der Ankunft war zu spüren, dass die Stadt voller gut gelaunter und erwartungsfreudiger Menschen war. Nach einem Interview mit der Saarbrücker Zeitung und einer sehr ordentlichen Sicherheitskontrolle, bezog die Gruppe ihren ausgewählten Platz am Place da la République in der Innenstadt. Es sollte sich zeigen, dass dieser Platz äußerst gut gewählt war, aber zunächst hieß es warten und Zeit überbrücken. Immerhin saß die Gruppe im Schatten und es gab sogar Sitzmöglichkeiten für die älteren Teilnehmenden. Die Zeit wurde genutzt, um verschiedene Spiele zu spielen, ein Eis zu essen oder einfach miteinander zu „sprooche“. Ähnlich verspätet wie die Bahn war dann auch das Papamobil, aber gegen 15.15 Uhr war der große Moment gekommen: Papst Leo XIV. fuhr an der Gruppe vorbei und winkte ihnen zu. So eine lange Wartezeit, für so einen kurzen Moment. Aber gelohnt hat es sich allemal! Alle Teilnehmenden waren beeindruckt und begeistert. Der Platz erwies sich als perfekt: die Kinder standen in vorderster Reihe, die Erwachsenen standen ein Stück erhöht und alle hatten einen guten Blick auf den Papst. Voller Begeisterung machten sich alle gemeinsam auf den Heimweg, der trotz zweimaligem Umstieg, reibungslos funktionierte, sodass die Gruppe gegen 19.00 Uhr im Pfarrheim St. Anna noch einen gemeinsamen kleinen Imbiss einnehmen konnte. Sicherlich wird dieser Tag allen Teilnehmenden in Erinnerung bleiben, nicht nur, weil der Papst so nah war, sondern auch, weil aus einer willkürlich zusammengewürfelten Gruppe am Ende des Tages eine Gemeinschaft wurde, die gut aufeinander achtgab und sehr diszipliniert war. Danke an Miriam Ritter für die gute Organisation und an Henning Gramlich und Rita Schröder für das leckere Abendessen!
Barbara Fuss
